Reinigung

Reinigung

Pflege für Edelstahl: Schleifvlies für geschliffene Oberflächen und Tipps, wie Garderobenstangen, Handläufe und Geländer dauerhaft sauber und nichtrostend bleiben.

Edelstahl richtig reinigen

Edelstahl ist rostbeständig, weil Chrom an der Oberfläche eine Passivschicht bildet. Diese Schicht erneuert sich von selbst, solange Luft an die Oberfläche kommt. Pflege bedeutet deshalb vor allem: Ablagerungen entfernen, die die Passivschicht stören.

Alltagsreinigung

Ein weiches Tuch mit warmem Wasser genügt meistens. Bei Fett und Fingerabdrücken hilft etwas Spülmittel. Wischen Sie danach trocken, dann bleiben keine Kalkflecken. Bei geschliffenen Oberflächen immer in Strichrichtung wischen.

Was Edelstahl schadet

  • Chlor und Salzsäure: Chlorreiniger, Fliesenreiniger mit Salzsäure und Schwimmbadchemie greifen die Passivschicht an.
  • Stahlwolle und Drahtbürsten: Sie hinterlassen Eisenpartikel, die als Flugrost aufblühen.
  • Scheuermittel: Sie zerkratzen polierte Flächen.
  • Funken und Schleifstaub: Bei Trenn- und Schleifarbeiten in der Nähe Edelstahl abdecken.
  • Zement- und Kalkstaub: bei Umbauten sofort abwaschen.

Flugrost und Verfärbungen entfernen

Rotbraune Punkte auf Edelstahl sind fast immer Fremdrost, also Eisenpartikel von außen. Auf geschliffenen Oberflächen entfernen Sie ihn mit dem Schleifvlies Korn 240 bis 280: leicht anfeuchten und mit wenig Druck gleichmäßig in Strichrichtung über die ganze Länge schleifen. So entsteht wieder ein gleichmäßiges Schliffbild. Das Vlies ist 10 cm breit, mit Aluminiumoxid belegt, nass und trocken verwendbar und eignet sich auch zum Entgraten und Mattieren. Für polierte Flächen nehmen Sie eine Edelstahlpolitur, denn Vlies würde sie mattieren.

Wie oft?

Innen genügt eine Reinigung bei Bedarf. Im Außenbereich, an Straßen mit Streusalz oder in Küstennähe empfehlen wir, Edelstahl mehrmals im Jahr mit klarem Wasser abzuwaschen. Mehr dazu in unseren Edelstahl-Pflegehinweisen.